Luca Nichettos Kaffeeset für Mjölk

Bereits im September traf Luca Nichetto in Toronto, um eine Keynote-Präsentation auf der IIDEX zu halten, mit John Baker und Julie Daoust Baker aus Mjölk, einem Galerie-Showroom im trendigen Viertel Junction, der für seinen makellosen Geschmack im japanischen und skandinavischen Design bekannt ist. Nichetto, der seine Zeit zwischen seiner Heimatstadt Venedig und Stockholm aufteilt, hatte von Claesson Koivisto Rune, dem schwedischen Trio, das letztes Jahr mit Mjölk am Ceremony-Teeservice zusammengearbeitet hatte, von dem Geschäft gehört.

Luca Nichetto in Mjölk.

Wie bei diesem Projekt umfasste Nichettos Sucabaruca-Sammlung das Fachwissen lokaler Handwerker: der Keramikerin Alissa Coe und des Holzarbeiters Adrian Kuzyk. Er entwarf die Gefäße und das Tablett, und Coe und Kuzyk haben Prototypen erstellt, die am 22. Januar am Vorabend einer Retrospektive von Nichettos Arbeiten im Showroom im Rahmen des Toronto Design Offsite Festivals vorgestellt werden. Eine limitierte Edition wird später im Jahr erhältlich sein.

Nichettos Inspiration für die Kollektion stammt aus seiner Heimatstadt - und dem berühmten Caffè Florian. „Ich kam sofort auf die Idee, ein Kaffeeset zu entwerfen, das das moderne Ritual des gefilterten Kaffees, das mehrere Länder einschließlich Nordamerika und Skandinavien verbindet, mit der bekannten Tradition meines Landes verbindet, in dem Kaffee ein Kultgetränk ist Jahrhunderte “, sagt er.

Die Gefäßformen - insbesondere die der Kaffeekanne - stammen ebenfalls aus seinem italienischen Hintergrund, nämlich einer Zeichentrickfigur namens Carosello, die in der Fernsehserie Carmencita aus den 1960er Jahren die Hauptrolle spielte. „Wie in einem Spiel können die Set-Elemente nach Wunsch gestapelt und kombiniert werden, um den unterschiedlichen Persönlichkeiten der Farbpaletten gerecht zu werden“, erklärt Nichetto. Sie sind in einem kräftigen Weiß gehalten, das vom Modedesigner Martin Margiela inspiriert wurde, und in Pastellfarben, die an japanische Architektur erinnern. Er sagt, dass sie irgendwann auch in Popfarben erhältlich sein werden - als „Hommage an den vielseitigen Künstler Jean-Paul Goude“.

Trotz dieser Retro-Einflüsse sind die fertigen Stücke vorbehaltlos modern, mit einem geometrischen Muster, das sich liebevoll verarbeitet anfühlt. „Die handgravierten Muster in der Keramik sollen die Einzigartigkeit der Stücke sowie des Tabletts betonen, das aus Materialien wie kanadischem Ahornholz hergestellt wird und beim Schnitzen immer neue und einzigartige Muster aufweist“, sagt er . Walnussstifte am Boden des Tabletts lassen es über der Tischoberfläche schweben.

Abonnieren

Unser Newsletter