IMM Köln 2019 feiert 100-jähriges Jubiläum des Bauhauses

IMM Köln 2019 feiert 100-jähriges Jubiläum des Bauhauses

IMM Köln 2019 feiert 100-jähriges Jubiläum des Bauhauses

13. Dezember 2018

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IMM Köln 2019 feiert 100-jähriges Jubiläum des Bauhauses Vom 14. bis 20. Januar im Ausstellungszentrum Koelnmesse In Köln findet eine Neuauflage von statt. In dieser Ausgabe wird das Interior Design Event das 100-jährige Jubiläum vonBauhaus, das renommierte Deutsche Designschule das wurde zu einer Bewegung. Mit mehreren Vorträgen geplant, IMM Köln 2019 ist entschlossen, diesen erstaunlichen Designstil zu feiern, der immer noch Einfluss hat zeitgemäßes Design .

Geschrieben von Maria Pereira

Mit 100 Jahren vereint das Bauhaus die einzigartige Dynamik einer außergewöhnlichen Institution, die einst ein Ort des Lehrens und Experimentierens war, eines Campus und einer Produktionsgemeinschaft. Heute würde man es eine Denkfabrik nennen, obwohl Lehre und Schöpfung auch am Bauhaus stattfanden. Widersprüchliche Wahrnehmungen der 1919 in Weimar ernannten Lehrpersönlichkeiten lösten schnell Diskussionen aus und führten zu wiederholten Auseinandersetzungen über die Richtung, in die das Bauhaus bis zu seiner Schließung 1933 gehen sollte. Und doch war es bereits 1930 eine Marke.

„Heute weiß jeder Bescheid. Häuser mit viel Glas und glänzendem Metall: Bauhausstil . Gleiches gilt für die Wohnhygiene ohne Wohnstimmung: Bauhausstil. Stahlrohrrahmen: Bauhausstil. Würfelwandverkleidungen: Bauhausstil. Keine Bilder an der Wand: Bauhausstil. Bild an der Wand, aber was bedeutet das? Bauhausstil. Drucksachen mit dicken Balken und grotesken Schriften: Bauhausstil. Alles in Kleinbuchstaben: Bauhaus-Stil ALLES IN GROSSBUCHSTABEN: BAUHAUS-STIL. “ - Ernst Kállai (1933)

Der ungarische Publizist betonte zu Recht, dass das Bauhaus in erster Linie eine „äußerst effektive propagandistische“ Experimentiermöglichkeit und ein Ort für nichtakademischen Unterricht für die Designer eines moderne Welt . Dies wurde im eigenen Haus gefördert Bauhaus-Magazin , in denen die Schüler über ihre Erfahrungen berichteten.

Das Bauhaus ist die Grundlage für die Designwelt der Gegenwart: Frühzeitig auf die Entwicklung innovativer Konzepte und Arbeitsprozesse ausgerichtet, die wir als „work in progress“ bezeichnen. Die Geschichte des Bauhauses endete also nicht im Jahr 1933, sondern geht weiter, da seine Lehrer und Schüler ihre Arbeit weltweit vorantrieben. Die damit verbundenen dynamischen Auswirkungen haben dazu beigetragen, dass viele Bauhaus-Ansätze bis heute auf dem neuesten Stand sind.

Was zeichnet zum Beispiel die zeitlose Modernität eines Glaslampe entworfen von Wilhelm Wagenfeld im Jahr 1924, und warum tun Stühle, die vor fast 90 Jahren von entworfen wurden Marcel Breuer immer noch geeignet, unseren Alltag sinnvoll zu begleiten? Firmen wie Knoll, Technolumen, Tecta und Thonet zeigen anhand bewährter Produktbeispiele, wie selbstverständlich es ist, dass das Bauhaus immer noch Teil eines moderne Innenwelt im Jahr 2019.

Die Ausstellung zeigt auch, dass der 1907 von Herstellern und Designern gemeinsam gegründete Deutsche Werkbund den Grundstein dafür gelegt hat. Als einer der frühesten Werkbund-Aktivisten war Bauhaus-Gründer Walter Gropius letztendlich ein Garant für die Bemühungen des DWB, die Qualität der „Handwerkswirtschaft“ durch interdisziplinäres Schaffen zu verbessern.

Ein Bewusstsein für die Bedeutung dieser fortschrittlichen Kräfte in Köln nach 1945 zeigt die richtungsweisende Werkbundausstellung, die 1949 im provisorisch restaurierten Staatenhaus der Koelnmesse stattfand. Die aktuelle Sonderveranstaltung erinnert an diese international hoch angesehene Ausstellung, bei der die zweite Generation von Bauhaus-Studenten ihre Arbeiten erfolgreich präsentierte.

Zum Thema der Veranstaltung „Die Bühne“ in Halle 3.1 finden montags (14.01.) Und freitags (18.01.) 6 Vorträge zum Thema Bauhaus statt. Verpassen Sie es nicht!

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